Moderatorin & Radio-Journalistin

Neugierig, nahbar & mit maximal viel Spaß

Kerstin Breuer lacht in die Kamera, Porträt vor türkisem Hintergrund
© Annika Graeff / WDR

Was und wo ich moderiere

Radio-Moderatorin

Ich liebe Radio! Vor allem dafür, dass wir euch unmittelbar da erreichen, wo ihr gerade abhängt.

Dabei ist mein Anspruch als Moderatorin immer, Themen runterzubrechen, um sie verständlich zu machen, ohne dabei voll oberflächlich zu werden.

Genauso wichtig ist es mir, verschiedene Perspektiven sichtbar zu machen – egal, aus welcher Bubble sie kommen. Diesen Austausch feiere ich komplett, weil ich so mit euch zusammen in jeder Sendung dazulernen darf.

Event-Moderatorin

Ob im Theater, als Sängerin von verschiedenen Coverbands oder bei Events – auf Bühnen stehe ich schon mein Leben lang.

Deshalb fällt es mir super leicht, locker durch eine Veranstaltung zu führen und dabei trotzdem den Überblick zu behalten.

Was ich bisher am liebsten moderiert habe, waren Events für Nachwuchsmusiker:innen. Genau deshalb bin ich offen für alles, was irgendwie im kulturellen oder sozialen Bereich steckt – nur nix mit Technik oder wo ich alle siezen muss.

Kerstin Breuer Logo, Moderatorin
Kerstin Breuer lächelt in die Kamera, Porträt vor hellblauem Hintergrund
© Annika Graeff / WDR

Wie ich hier gelandet bin

Nicht geplant, aber genau richtig

„Kerstin wird Musicaldarstellerin” - HÄ?

Yes, das war eigentlich seit meinem 14. Lebensjahr klar. Geschichten erzählen und singen war nämlich schon immer mein Ding. Und dafür, dass dieser Musicaltraum wahr wird, habe ich ALLES getan: Theater, Gesangsunterricht, Tanzstunden, sämtliche Workshops in der Woche, am Wochenende, in den Ferien. So lange, bis ich mich nach meinem Abi endlich Vollzeit damit beschäftigen konnte. Das habe ich vor allem in Berlin und in Hamburg gemacht.

Zwischendurch dachte ich kurz, ich bräuchte es doch was deeper und habe ein Jahr Jazz-Gesang am Conservatorium in Maastricht studiert, aber nein das Musical. Das war es.

Bis es in einer Solotanzprüfung irgendwo geknackt hat. Tschüss Hüfte, Tschüss Bandscheibe und ein „Wenn Sie so weitermachen, brauchen Sie mit Anfang 30 eine neue Hüfte” – also war klar: Aus Plan A wird nichts, denn im Musical gehört tanzen nunmal dazu.

Einen Plan B? Den hatte ich nicht.

Ich war nämlich eine von denen, die bei jeder Berufsberatung während der Schulzeit bockig in der Ecke saßen, weil ich mir dachte „ICH WEIß JA SCHON, WAS ICH MAL WERDE”. Völlig klar also, dass ich erstmal komplett lost war. Bis mich mein damaliger Schauspieldozent zur Seite genommen hat und meinte: „Hast Du mal über Moderation nachgedacht? Du bist doch so gut in Sprecherziehung”. Fettes Danke an dich, Herbert, denn Du bist der Grund, wieso ich zurück in meine Heimat nach Aachen gegangen bin, um ein Praktikum beim Radio zu machen. Bei 100,5 DAS HITRADIO. Komplett ohne irgendeine Ahnung von Journalismus.

Obwohl ich niemals nie damit gerechnet habe, nochmal so sehr für etwas zu brennen wie fürs Musical (ja, Leude, es war dramatisch 🥲), wurde ich schnell vom Gegenteil überzeugt. Was ich dort nämlich direkt gecheckt habe, war: „Krass, das mit dem Geschichtenerzählen, das geht hier auch, nur sind es halt die aus dem echten Leben. Wie cool ist das?” Das Praktikum habe ich sogar verlängert, durfte danach als freie Reporterin bleiben und klaaaar war ich dann auch eine von denen, die unbedingt moderieren wollten.

Deshalb habe ich eine Dropbox erstellt mit dem Namen „Kerstins-Test-Übe-Sendung” und die regelmäßig mit Moderationen befüllt, die ich zu Hause in meiner Küche in mein Handy eingesprochen habe – hätte mich damals nie getraut, das aus dem Studio zu machen, das hätten andere ja mitkriegen können. 🫣 Da war ich subtiler unterwegs und habe diesen Link zur Dropbox alle paar Wochen an meine damalige Chefin geschickt, immer wieder mit nem Update – sorry fürs Nerven, Anke 💚.

Irgendwann durfte ich das Wochenende moderieren und nach einer Weile auch mein zweijähriges Volontariat mit Schwerpunkt Moderation/Redaktion absolvieren. So konnte ich das mit dem Journalismus zum Glück auch noch richtig lernen, was für mich die absolut beste Entscheidung war. In dieser Zeit und auch danach habe ich sowohl den Nachmittag als auch die Morningshow bei 100,5 moderiert, bis ich irgendwann nach München gegangen bin. Bei Radio Gong 96.3 habe ich fest die Mittagssendung moderiert und sämtliche andere Sendungen regelmäßig in Vertretung übernommen.

Aber irgendwie war immer klar: Mein Zuhause ist im Rheinland und jetzt bin ich ganz ganz happy, für 1LIVE arbeiten zu dürfen und die junge Nacht der ARD zu moderieren. Die hört ihr in 1LIVE, aber auch hier: DASDING, FRITZ, MDR SPUTNIK & N-JOY. Bei dieser Sendung schalten sich nämlich fast alle jungen Wellen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zusammen.

All das war nie mein Plan, aber es ist genau das, was absolut perfekt zu mir passt. Fürs Geschichtenerzählen brenne ich nämlich nach wie vor. Nur halt inzwischen für die echten – und als Moderatorin & Radio-Journalistin.

Hörbeispiele

So klinge ich in der jungen Nacht der ARD

Sender: 1LIVE, DASDING, FRITZ, MDR SPUTNIK & N-JOY

Zendaya & Tom Holland haben geheiratet

Kolleginnengespräch mit Annika Wasenmüller

Buch im Kamin vergessen

„Und es wird trotzdem wieder Sommer werden" - Sebastian Becker

Bücherrezi von und mit Anna Braun

Mini-Musikmoderation

Shaboozey – Cowgirl

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